Nicht jede Leinen Tagesdecke fühlt sich gleich an. Die Mischung entscheidet über Griff, Gewicht und Jahreszeit.
Reines Leinen ist leicht, kühl und deutlich strukturiert. Es knittert sichtbar, und das ist keine Schwäche, sondern seine Handschrift, die Fläche wirkt lebendig statt gebügelt. Für den Sommer und für alle, die den unverstellten Leinencharakter suchen. Die größte Auswahl in reinem Leinen führt Geniksa, unter anderem mit den Serien Heron, Caroline, Jungle und Scotia, jede in zwölf Größen.
Leinen-Wolle-Mix ist schwerer und wärmer. Die Wolle isoliert, das Leinen hält das Gewebe atmungsaktiv; die Kombination trägt vom Herbst bis in den Frühling. Libeco führt hier die breitere Palette, mit Fischgrat und gestreiften Varianten. Für das Sofa ist dieser Mix die ruhigere Wahl, weil das Gewicht die Decke an ihrem Platz hält.
Leinen-Baumwolle-Mix ist weicher im ersten Griff und knittert weniger. Die ganzjährige Lösung für alle, denen reines Leinen zu fest erscheint.
Was allen drei gemeinsam ist: Sie werden mit der Zeit besser. Die Flachsfaser trägt eine Pektinschicht, die sich mit jeder Wäsche ein wenig löst, deshalb wird Leinen weicher, ohne dünner zu werden. Das ist keine Poesie, das ist Faserchemie. Der Griff, den eine Leinen Tagesdecke nach fünf Jahren hat, lässt sich im Laden nicht kaufen. Man kann ihn nur beginnen.